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Untersuchungen und Studien

Müller, Der Schattenvater

Christine Müller, Der Schattenvater Narrative Identitätskonstruktionen von „Kuckuckskindern“ und „Spenderkindern“ Psychosozial Verlag, Gießen 2020 Christine Müller untersucht in ihrer Arbeit ein tabuisiertes und bisher wenig erforschtes Thema. Dabei geht es zum einen um Kuckuckskinder, bei denen der biologische Vater nicht der soziale Vater ist. Zusätzlich untersucht die Autorin eine weitere Personengruppe, die ihre Existenz der...

Kastein, Gleichstellungsorientierte Männerpolitik

Mara Kastein, Gleichstellungsorientierte Männerpolitik unter Legitimationsdruck Eine wissenssoziologische Diskursanalyse Budrich, Opladen 2019 Die Autorin interessiert sich in ihrer Dissertation für die gleichstellungsorientierte Männerpolitik im deutschsprachigen Raum. Es geht ihr um die Akteure und damit natürlich auch um die Vereine und Organisationen in diesem Feld, die versuchen, einen Wandel der Geschlechterverhältnisse anzustoßen. Ausgangspunkt ist für sie...

Wienforth, Professioneller Habitus in der Jungen_arbeit

Jan Wienforth, Professioneller Habitus in der Jungen_arbeit, Budrich UniPress, Opladen 2015 Jan Wienforth beschreibt und untersucht in seinem Buch, an welchen Konzepten und Theorien, aber auch an welchen Haltungen und Rahmenbedingungen sich Fachkräfte der Jungenarbeit orientieren. Die Intention von Jungenarbeit ist, Männlichkeit in vielfältigen Ausprägungen zu fördern statt Geschlechterstereotype zu reproduzieren – und sie scheitert...

Kraxberger, Mann berät Mann, Besonderheiten, Vorzüge und Qualitäten

mmer wieder sind Klagen aus der psychosozialen Beratungsszene zu hören, dass die Angebote mehrheitlich von Frauen in Anspruch genommen werden, die Männer aber nach einem anfänglichen Interesse zunehmend der Beratung fern bleiben. Auch der Gesundheitsbericht über die Männer spricht davon, wie sehr Männer das Gespräch mit einem Arzt vor allem in psychischen/seelischen Belangen hinauszögern, bis...

Rusconi / Wimbauer, Paare und Ungleichheit(en).

Der Titel mag zunächst verwundern, aber es geht in dem Sonderheft nicht vorrangig darum, warum und wie Paare hinsichtlich ihrer Persönlichkeit unterschiedlich sind. Vielmehr geht es um die Frage, welche soziologischen Unterschiede bezüglich Beruf, Karriere und Elternschaft in Partnerschaften „produziert, reproduziert und womöglich auch verringert werden“ (S. 11).
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