Ahmet Toprak, Toxische Männlichkeitsbilder in muslimischen Milieus, Psychosozial Verlag; Gießen 2025 In dem Buch werden Sozialisationsbedingungen und Erziehungsprozesse von Jugendlichen aus muslimischen Milieus beschrieben. Um Jugendliche an die familiäre Tradition zu binden, werden oft traditionelle Geschlechterrollen bevorzugt. Viele Eltern und Familien aus traditionellen Muslimischen Milieus in Deutschland sehen in Individualität nicht immer ein Ideal. Daher...
Jelena Leoni Olga Büchner, Männlichkeiten, neue Vaterschaft und Migration, Caring Masculinities zwischen sozialer Ungleichheit und männlicher Hegemonie, transcript Verlag Bielefeld, 2025 Männer mit Migrationshintergrund werden im Diskurs um neue Vaterschaft oftmals nahezu ausgeblendet. Das Buch zeichnet Männlichkeitskonstruktionen von migratisierten Vätern nach und nähert sich dem Thema über sorgende Männlichkeiten, den Caring Masculinities. Die neuen Väter...
Sylka Scholz, Männlichkeitsforschung. transcript Verlag, Bielefeld 2025. Das Buch versteht sich als Einführung in die sozialwissenschaftliche Männer- und Männlichkeitsforschung. Geschrieben ist es im Blick auf Studierende, einen Gewinn bedeutet es aber für alle, die sich mit Fragen und Konzepten zu den Themenfeldern Männer, Geschlechterverhältnisse, kritische Männerforschung oder Lebenslagen von Männern auseinandersetzen. Das Buch erschließt grundlegende...
Mertesacker, Jakob, „es ist gut, dass wir da eine andere Story haben“. Eheschließungsrituale und ihr Beitrag zur Identitätspraxis von Männern, Ostfildern (Grünewald) 2023 In seiner Dissertationsschrift widmet sich Jakob Mertesacker einem ungewöhnlichen Untersuchungsgegenstand: Männer und Eheschließungsrituale. Die Relevanz scheint zunächst kontraintuitiv zu sein. Ist es „gefühlt“ nicht so, dass das Eheschließungsritual bzw. die Feier der...
Birgit Sauer, Otto Penz, Konjunktur der Männlichkeiten, Affektive Strategien der autoritären Rechten, Campus Verlag, 2023 Seit der Jahrtausendwende gibt es in vielen europäischen Staaten ein Zitierkartell aus selbsternannten „Anti Gender“ Aktivisten und autoritären Rechten. Dies ist symptomatisch für die Positionierung der autoritären Rechten mit einer antifeministischen, maskulinistisch-autoritären Konjunktur. Sie sollen eine spezifische Affektstruktur aus Bedrohung,...