Beiträge mit tag "Jungen

Stecklina/ Wienforth (Hg.), Impulse für die Jungenarbeit

Gerd Stecklina und Jan Wienforth (HG.) Impulse für die Jungenarbeit – Denkanstöße und Praxisbeispiele, Beltz Juventa 2016

 

Der Sammelband „Impulse für die Jungenarbeit“ der beiden Münchener Wissenschaftler Gerd Stecklina und Jan Wienforth analysiert geschlechter- und sozialarbeitstheoretisch Praxis und Theorie der Jungenarbeit mit dem Ziel, neue Impulse und Denkanstöße für die Arbeit mit Jungen zu gewinnen. Weiterhin sollen Veränderungs- und Weiterentwicklungsbedarfe in diesem Feld aufgezeigt werden.

Zunächst werden verschiedene Praxisperspektiven wie verschiedene Arten von Jungenarbeit (beispielsweise individuenzentrierte Jungenarbeit, gemeinwesenorientierte Jungenarbeit oder Jungenarbeit als Gruppenarbeit) vorgestellt. In den Perspektiven der Fort- und Weiterbildung für die Mehr >

Wienforth, Professioneller Habitus in der Jungen_arbeit

Jan Wienforth, Professioneller Habitus in der Jungen_arbeit, Budrich UniPress, Opladen 2015

Jan Wienforth beschreibt und untersucht in seinem Buch, an welchen Konzepten und Theorien, aber auch an welchen Haltungen und Rahmenbedingungen sich Fachkräfte der Jungenarbeit orientieren. Die Intention von Jungenarbeit ist, Männlichkeit in vielfältigen Ausprägungen zu fördern statt Geschlechterstereotype zu reproduzieren – und sie scheitert dabei oftmals an ihrem eigenen Anspruch. Hier setzt der Autor an und untersucht, an welchen Theorien, Konzepten, Haltungen und Rahmenbedingungen die Fachkräfte in der Praxis der Jungenarbeit ihr Handeln orientieren.

 

Worum geht es dem Autor? Zunächst möchte er erforschen, an welchen Denk- und Handlungsmustern Fachkräfte der Jungenarbeit ihre Arbeit Mehr >

Franz / Karger (Hrsg.), Scheiden tut weh.

Matthias Franz / André Karger (Hrsg.), Scheiden tut weh. Elterliche Trennung aus Sicht der Väter und Jungen. Vandenhoeck & Rupprecht, Göttingen 2013. 286 Seiten.

 

In diesem Sammelband wird sehr ausführlich über das Thema Scheidung und ihre Folgen aufgeklärt. Insbesondere werden auf die psychologischen und soziologischen Aspekte eingegangen, die sehr detailliert mit Statistiken und Fallbeispielen belegt werden. Außerdem werden Hilfsprogramme und Interventionsmöglichkeiten beschrieben, die den Betroffenen, wie Alleinerziehenden oder Kindern aus Trennungsfamilien, Unterstützung bei der Verarbeitung der Trennung geben.

Im Mittelpunkt des Buches stehen die Jungen und die Väter. Jährlich sind etwa 150.000 minderjährige Kinder von der Scheidung ihrer Eltern betroffen. Da nach einer Trennung die Mehr >

Winter, Jungen. Eine Gebrauchsanweisung. Jungen verstehen und unterstützen.

Reinhard Winter, Jungen. Eine Gebrauchsanweisung. Jungen verstehen und unterstützen. Beltz Verlag, Weinheim u.a. 2011. ISBN: 978-3-407-85931-0. 278 Seiten.

 

„Jungs sind nun mal Jungs“ – dafür braucht es keine Wissenschaft. Und somit stellt sich die Frage: Brauchen wir wirklich eine Gebrauchsanweisung für Jungen? Gleich zu Beginn seiner Ausführungen weist Winter darauf hin, dass die Bezeichnung „Gebrauchsanweisung“ lediglich in Anführungszeichen zu lesen ist. Jungen sind keine Geräte oder Maschinen, sondern sie sind etwas Besonderes – jeder einzelne von ihnen. Winter will vielmehr das Image von Jungen als „Problem-Jungs“ oder „Bildungsverlierer“ aufbessern. Seiner Meinung nach braucht es für eine gute Erziehung von Jungen zwei Dinge: Jungen müssen verstanden werden und sie brauchen Mehr >

Deusel, Mein Bund den ihr bewahren sollt.

Antje Yael Deusel, Mein Bund den ihr bewahren sollt. Religionsgesetzliche und medizinische Aspekte der Beschneidung. Verlag Herder, Freiburg i. Br. 2012. ISBN 978-3-451-30612-9. 167 Seiten.

 

Die Beschneidung von Jungen aus religiösen Gründen, wie im Judentum und im Islam ausgeübt, war ein beherrschendes öffentliches Thema im Frühjahr und Sommer 2012. Nachdem im Oktober das Bundeskabinett einen Gesetzesentwurf zur Neuregelung vorgelegt hat, ist es merklich ruhiger um das Thema geworden. Zu erinnern ist allerdings daran, dass im Ton zuweilen scharf und verletztend die unterschiedlichen Meinungen aufeinanderprallten. Und gerade von jüdischer Seite wurde der öffentliche Diskurs in Deutschland mit einiger Sorge betrachtet. Auch die Autorin, Urolo-gin und Rabbinerin der Israelitischen Mehr >

nach oben