2005 erschien die Sinus-Milieu-Studie zu den „religiösen und kirchlichen Orientierungen“ in den 10 Milieus, die dieses Modell unterscheidet. Und sie hat in den drei Jahren seitdem eine fulminante Rezeption erfahren: Unzählige kirchliche Gruppen, Einrichtungen und Gremien beschäftigten sich mit den Ergebnissen. Auch die Haupttagung 2006 der katholischen Männerarbeit setzte sich damit auseinander.
„Managing Diversity stellt eine Strategie zur Optimierung von Reflexionswissen im Umgang mit Unterschieden dar“ (S. 29), heißt es kurz und knapp im Buch von Peter Döge. Welche Unterschiede sind gemeint?
Das Wort „Gender“ ist mittlerweile an vielen Stellen in der wissenschaftlichen und gesellschaftlichen Diskussion präsent. Was aber taugt es wirklich als Analysekategorie?
„Männer sind Täter, Frauen sind Opfer!“ – Eine These, die sich bis heute in die Köpfe eingebrannt hat. Aber beschreibt diese polarisierende Gegenüberstellung die Realität der Gewalthandlungen unserer Gegenwart?