Anti-Aging und Potenzmittel helfen nicht weiter, eher das Scheitern und die Besinnung. Markus Hofer sieht für Männer in der Lebensmitte die Aufgabe spirituellen Wachstums, besser des Wandels: „Die Seele […] kann man nicht reparieren, sie muss sich wandeln. Sich dem Leiden zu stellen, ist die größte Chance zur Wandlung.“ (S.47)
Nichts überraschend Neues erfährt wohl derjenige aus dem Buch, der sich schon länger mit der männlichen Sozialisation beschäftigt, also damit, wie aus Jungen Männer werden und was sie dabei prägt, formt – und belastet.
So langsam geraten in den wissenschaftlichen und gesellschaftlichen Diskussionen über die Zukunft der Pflege und die Frage, wer denn dann eigentlich pflegt, auch die Männer in den Blick.