Beiträge mit tag "Untersuchungen und Studien

Wienforth, Professioneller Habitus in der Jungen_arbeit

Jan Wienforth, Professioneller Habitus in der Jungen_arbeit, Budrich UniPress, Opladen 2015

Jan Wienforth beschreibt und untersucht in seinem Buch, an welchen Konzepten und Theorien, aber auch an welchen Haltungen und Rahmenbedingungen sich Fachkräfte der Jungenarbeit orientieren. Die Intention von Jungenarbeit ist, Männlichkeit in vielfältigen Ausprägungen zu fördern statt Geschlechterstereotype zu reproduzieren – und sie scheitert dabei oftmals an ihrem eigenen Anspruch. Hier setzt der Autor an und untersucht, an welchen Theorien, Konzepten, Haltungen und Rahmenbedingungen die Fachkräfte in der Praxis der Jungenarbeit ihr Handeln orientieren.

 

Worum geht es dem Autor? Zunächst möchte er erforschen, an welchen Denk- und Handlungsmustern Fachkräfte der Jungenarbeit ihre Arbeit Mehr >

Kraxberger, Mann berät Mann, Besonderheiten, Vorzüge und Qualitäten

Buchbesprechung von „Mann berät Mann“

Immer wieder sind Klagen aus der psychosozialen Beratungsszene zu hören, dass die Angebote mehrheitlich von Frauen in Anspruch genommen werden, die Männer aber nach einem anfänglichen Interesse zunehmend der Beratung fern bleiben. Auch der Gesundheitsbericht über die Männer spricht davon, wie sehr Männer das Gespräch mit einem Arzt vor allem in psychischen/seelischen Belangen hinauszögern, bis schließlich das Ausmaß der Erkrankung besorgniserregende Formen angenommen hat. Manch einer der BeraterInnen und Ärzte rätseln seit Jahren an der Ursache dieses Phänomens. Markus Kraxberger aus Linz in Österreich, selbst in der Beratung tätig ist diesem Phänomen auf den Grund gegangen und hat erstaunliche Ergebnisse zutage gefördert. Diese Ergebnisse beginnen Mehr >

Rusconi / Wimbauer, Paare und Ungleichheit(en).

Alessandra Rusconi, Christine Wimbauer u.a. (Hrsg), Paare und Ungleichheit(en). Eine Verhältnisbestimmung. Verlag Barbara Budrich. Opladen, Berlin & Toronto 2013. ISBN 978-3-8474-0109-4. 232 Seiten.

Der Titel mag zunächst verwundern, aber es geht in dem Sonderheft nicht vorrangig darum, warum und wie Paare hinsichtlich ihrer Persönlichkeit unterschiedlich sind. Vielmehr geht es um die Frage, welche soziologischen Unterschiede bezüglich Beruf, Karriere und Elternschaft in Partnerschaften „produziert, reproduziert und womöglich auch verringert werden“ (S. 11). In dem Heft sind aktuelle Studien zu dem Thema versammelt. Die Ergebnisse schließen sich im Wesentlichen dem an, was auch gesellschaftlich und politisch immer wieder diskutiert wird, nämlich, dass die Überwindung von Ungleichheiten in Mehr >

Rose / May (Hrsg.), Mehr Männer in die Soziale Arbeit!?

Lotte Rose / Michael May (Hrsg.), Mehr Männer in die Soziale Arbeit!? Kontroversen, Konflikte und Konkurrenzen (Geschlechterforschung für die Praxis Bd. 1), Verlag Barbara Budrich, Opladen 2014, 318 S. (ISBN 978-3-8474-0057-8)

Der Sammelband stellt eine aktualisierte und um weitere Beiträge ergänzte Dokumentation einer 2011 in Frankfurt durchgeführten Tagung mit gleichem Titel dar. Die im Untertitel angekündigten Kontroversen, Konflikte und Konkurrenzen sind erwartungsgemäß die gleichen, die auch in der Diskussion um mehr Männär in Kitas und Schulen eine Rplle spielen. Zwei Beiträge des Sammelbandes widmen sich übrigens auch dezidiert Männern in Kitas bzw. im Kindergarten. Auch mit Blick auf die Soziale Arbeit ist der Ausgangspunkt wieder einmal die schlichte Feststellung, dass Männer Mehr >

Budde / Thon / Walgenbach, Männlichkeiten.

Jürgen Budde, Christine Thon, Katharina Walgenbach (Hrsg.), Männlichkeiten. Geschlechterkonstruktionen in pädagogischen Institutionen (Jahrbuch Frauen- und Geschlechterforschung in pädagogischen Institutionen 10/2014), Verlag Barbara Budrich, Opladen 2014, 243 S. (ISBN 978-3-8474-0168-1)

Wird durch die Erhöhung des Männeranteils in pädagogischen Institutionen wie Kindertagesstätten und Schulen mehr Bildungsgerechtigkeit geschaffen? Steigern männliche Erzieher und Lehrer „qua Geschlecht“ schon die Qualität in pädagogischen Einrichtungen? Wird kurz gesprochen mit Männern also alles besser? Und was heißt das für Erzieherinnerinnen und Lehrerinnen? Der seit Jahren medial und populärwissenschaftlich geführte Diskurs über „Jungen als Bildungsverlierer“ hat nicht selten den Anschein erweckt, Mehr >

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