Beiträge mit tag "Psychologie und Theologie

Möller-Leimkühler, Vom Dauerstress zur Depression

Möller-Leimkühler, Anne Maria, Vom Dauerstress zur Depression. Wie Männer mit psychischen Belastungen umgehen und sie besser bewältigen können. Munderfing (Fischer & Gann) 2016.

 

Innerhalb der Männerforschung erlangt das Thema Männergesundheit zurecht einen immer größeren Stellenwert. Auch wenn sich Männer eher widerwillig ihrem eigenen Körper zuwenden (und wenn, dann in exzessiver Weise durch Kraftsport oder anderem forderndem Leistungssport), wird ihnen das Kümmern um den eigenen Körper immer wichtiger. Auch der psychische Bereich, einem einstmals besonders von Männern gemiedenen Kontinent, bekommt immer mehr Aufmerksamkeit. Beratung, Coaching oder Psychotherapie werden nicht mehr verschämt verschwiegen, sondern durchaus zur Option für eine bessere Lebensqualität.

Das vorliegende Buch Mehr >

Metzger, Dammasch (Hg.), Männlichkeit, Sexualität, Aggression

Hans-Geert Metzger, Frank Dammasch (Hg.), Männlichkeit, Sexualität, Aggression – Zur Psychoanalyse männlicher Identität und Vaterschaft Gießen 2017

Mit Beiträgen von Josef Christian Aigner, Ute Auhagen-Stephanos, Heribert Blaß, Dieter Bürgin, Frank Dammasch, Mohammad Reza Davami, Michael Diamond, Peter Fonagy, Hans Hopf, Simone Korff Sausse und

Die Herausgeber sehen im Zusammenwirken von technologischen Umwälzungen, Ökonomisierung aller Lebensverhältnisse und sozialpolitisch Infragestellungen traditioneller Geschlechteraufteilung die Ursache für eine Krise traditioneller männlicher Identitätsbildung. So gibt es viele jugendliche und erwachsene Männer, die mit der Unübersichtlichkeit der Moderne nicht gut zurechtkommen. Als eine Antwort auf diese Unübersichtlichkeit sehen die Herausgeber Mehr >

Hofmann/Heise (Hg.), Spiritualität und spirituelle Krisen

Liane Hofmann & Patrizia Heise (Hg.), Spiritualität und spirituelle Krisen. Handbuch zu Theorie, Forschung und Praxis, Stuttgart (Schattauer) 2017

 

Manchmal wird in der theologischen Wissenschaft selbstkritisch vermerkt, sie schließe sich zu sehr in einen innertheologischen bzw. innerkirchlichen Diskurs ein und von den anderen Wissenschaften ab. Von anderen Wissenschaftsdisziplinen hört man Ähnliches, was für diese noch für die Theologie alles andere als ein Ruhmesblatt ist. Vom sprichwörtlichen interdisziplinären wissenschaftlichen Arbeiten bleibt in der Praxis oft nur ein Lippenbekenntnis.

Über das vorliegende psychologische Handbuch von Hofmann und Heise kann man dies allerdings nicht sagen. Es widmet sich bewusst einem Thema, das für die Psychologie lange Zeit Tabu war: Religiosität. Mehr >

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