Dr. Andreas Heek ist seit 1. August 2016 Leiter der Arbeitsstelle

„In Bochum, mitten im „Kohlenpott“ aufgewachsen, im Rheinland Theologie studiert, geheiratet und Vater eines jetzt 15jährigen Sohnes geworden, habe ich zunächst von 1994 an acht Jahre als Pastoralreferent im Erzbistum Köln gearbeitet. Danach bin ich ins Erzbischöfliche Generalvikariat gewechselt und war dort bis 2006 im Referat Behindertenseelsorge Fachreferent für Menschen mit Schwerhörigkeit, geistiger Behinderung und blinde Menschen. U.a. habe ich in dieser Zeit am Konzept für den barrierefreien Weltjugendtag 2005 mitgearbeitet. 2006 habe ich dann die fachliche Verantwortung für die Männerarbeit im Erzbistum Köln übernommen. Während dieser Zeit entstand die Idee zur Promotion, die ich 2014 an der Wilhelms-Universität in Münster abgeschlossen habe. Der Titel meiner Dissertation „Väter behinderter Kinder. Eine pastoraltheologische Studie im Zusammenhang von Krise und Bewältigung“ verbindet zwei wichtige Arbeitsfelder meiner beruflichen Laufbahn und war begleitet von dem Gedanken, dass Theologie für mich konkret ist. Seit 2012 war ich zusätzlich in der Ehe- und Beziehungspastoral als Fachreferent tätig und u.a. zuständig für Kommunikationskurse für Paare und die Ehevorbereitung im Erzbistum Köln. In dieser Zeit habe ich das Masterstudium „Ehe,- Familien- und Lebensberatung“ abgeschlossen.

Theologisch interessieren mich vor allem zwei Themen: zum einen das Krisenhafte im menschlichen Leben. Dort, an den verletzlichen Stellen des Lebens stellt sich die Frage nach Gott und Sinn in konzentrierter Weise. Zum anderen interessiert mich als Pastoraltheologen der Alltag von Menschen. In allem, was menschliches Leben ausmacht, ist in meinem Denken Gott enthalten. Die Dimension des Menschen, die ihn über sich selbst hinausweist, finde ich interessant und darüber mit Menschen ins Gespräch zu kommen, die die gängige religiöse Sprache nicht mehr verstehen oder nicht sprechen, ist spannend.

Hat dies etwas mit meinen zukünftigen Vorstellungen für die katholische Männerseelsorge und Männerarbeit zu tun? Ja, ganz bestimmt! Aber was genau, daran werden wir hier in der Arbeitsstelle in nächster Zeit arbeiten mit allen interessierten und engagierten Männern in den Bistümern und der Gemeinschaft katholischer Männer und den in ihr organisierten Verbänden und Vereinen. Ich lade alle ein, auf uns zuzukommen und mit uns zu sprechen, damit wir gemeinsam die Pastoral für Männer mit ihren Lebensthemen weiter entwickeln können.

 

 

Jürgen Döllmann

Seit September 2015 arbeite ich in der Arbeitsstelle und bin von Fulda nach Düsseldorf mit umgezogen. Ich bin 1965 im Osnabrücker Land geboren, verheiratet und wohne in Bergisch Gladbach. In Hannover habe ich Sozialwissenschaften studiert. Ich war fünf Jahre in Koblenz, Osnabrück und Bremen in berufspraktischen Integrationsmaßnahmen für verschiedene Zielgruppen (Langzeitarbeitslose, Aussiedler) tätig. Danach war ich von 2000 – 2015 beim Kolpingwerk Deutschland als Referent für Jugendberufshilfe (Übergang Schule-Beruf) und berufliche Bildung beschäftigt. Daneben war und bin ich Vorsitzender einer Kolpingsfamilie und in meiner Heimatgemeinde aktiv. Durch diese Tätigkeiten habe ich viele verbandliche Erfahrungen auf örtlicher und Bundesebene gesammelt. Wichtig war und ist mir in meinen beruflichen Tätigkeiten das Hineintragen meines christlichen Wertehintergrunds in die Gesellschaft und Verantwortung zu übernehmen in der Gesellschaft. Daher freue ich mich in der Männerarbeit auf spannende Diskussionen und Impulse.

 

 

Gabriele Westermann
Geboren – im September 1961 – und aufgewachsen bin ich im Herzen Düsseldorfs. Seit nunmehr 33 Jahren glücklich verheiratet, habe 2 erwachsene Kinder und bereits 2 entzückende Enkel. Unsere Urlaube verbrachten wir in der Hauptsache in den Niederlanden auf der Insel Texel. Während dieser Ferien lernten wir die Touristenseelsorge des Bistums Essen kennen und lieben. Als meine Tochter in die Grundschule und mein Sohn in den Kindergarten kamen, startete ich meinen beruflichen Wiedereinstieg mit der Vertretung und Unterstützung unserer Pfarrsekretärin. Zu dieser Zeit begann auch meine aktivste Phase in unserer Kirchengemeinde; ich engagierte mich im PGR, Kirchenchor (auch als Vorsitzende), Familienkreis, bin der Frauengemeinschaft (kfd) beigetreten und leitete als Katechetin diverse Kommuniongruppen. Seit dem 01. August 2016 bin ich nun Sekretärin der Arbeitsstelle, dort bin ich in der Regel vormittags in der Zeit von 09:00 Uhr – 13:00 Uhr erreichbar.